Buchvorstellung – Andreas Hock – Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch

Buchautor: Andreas Hock

Buchtitel: Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch

Andreas Hock

Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch

Über den Niedergang der Umgangsformen

200 Seiten / Softcover

14,99 € (D); 15,50 € (A); sFr. 21,30

ISBN 978-3-86883-706-3

Riva Verlag, Nymphenburger Str. 86, 80636 München, www.rivaverlag.de

 

Buchvorstellung:

Es gibt wohl niemanden, der nicht bemerkt oder sich auch darüber geärgert hat, dass offenbar immer mehr Zeitgenossen die Worte ‚Bitte‘ und ‚Danke‘  aus ihrem Wortschatz komplett gestrichen haben und es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Duden sie auch nicht mehr erwähnt.

Früher gab es noch Umgangsformen, mag da Mancher denken. Früher galt das Wort des ehrbaren Kaufmannes. Heute geht ohne Anwalt nicht mehr. Früher gab es eine Handwerksehre. Heute wird oft nicht mal mehr „so gut wie eben notwendig“  erreicht. Von dem Ergebnis lebt dann eine sonst nicht ausgelastete Zahl von Juristen.

Andreas Hock führt in seinem Buch zunächst durch die Jahrhunderte mit den damals zunächst wenig zivilisierten Umgangsformen, da der Überlebenskampf Priorität hatte. Erst mit der Entdeckung der Religion kamen gewisse moralische Leitsätze ins Spiel. Gutes Benehmen gewann zumindest bei einem Teil der Bevölkerung langsam an Bedeutung. Andreas Hock führt in einer Zeitreise auf humorvolle und nachdenkliche Weise durch die gute, alte Zeit: eine Zeit mit festen Werten und verlässlichen Umgangsformen. Es geht durch die Vor- und Nachkriegszeit, wo man im „Knigge“  nachlas was gute Umgangsformen waren und was Frau Erica Pappritz, die Protokollchefin unter Bundeskanzler Konrad Adenauer, empfahl.

Heute scheint sich die Gesellschaft, wenn man Stellenanzeigen liest, in „durchsetzungsfähig und teamfähig“ geeinigt zu haben und jeder kann dann die ihm passende Variante mit den entsprechenden Umgangsformen wählen.

Ein Buch für alle, die das gemeinsame Mittagessen oder den Fernsehabend im Kreis der ganzen Familie vermissen; – und für alle, die von schlechtem Benehmen die Schnauze voll haben.

Rezension erstellt von: U.Bartsch

 

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